Am 25. Juni fand der Spatenstich des Neubaus der Firma Leuze electronic in Unterlenningen statt.

Der Geschäftsführer, Ulrich Balbach, erklärte, dass das schwäbische Familienunternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag im Lenninger Tal investiert. Nach Aussage des Gesellschafters Frank Leuze schätzen die Kunden heutzutage Schnelligkeit und Service. Daher soll ein vollautomatisiertes Verteilzentrum entstehen, das nicht nur das bisherige, sondern auch das zukünftige Wachstum sichert. Geplant ist ein Kleinteilelager, das rund 30.000 Lagerstellplätze beinhaltet (s. Projektbeschreibung).

Der Gesellschafter Christof Leuze erinnerte an die Wurzeln des Unternehmens. Im Jahr 1860 ging das Grundstück in die Hand der Familie über und wurde zunächst für eine Weberei und Baumwollspinnerei benutzt. Erst seit 1963 entwickelt Leuze electronic Sensoren, die sie inzwischen weltweit vertrieben werden. Lenningens Bürgermeister Michael Schlecht lobte nicht nur die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen von Leuze electronic, sondern auch die Entscheidung in das Lenninger Tal zu investieren. Dies zeige, dass die Region „wettbewerbsfähig“ ist. Herr Schäfer, Geschäftsführer von MÖRK, sprach von einer guten Planungs- und Entwicklungsphase. Er hob das kooperative Miteinander hervor, welches eine gute Voraussetzung für eine möglichst reibungslose Bauphase ist. Als Symbol der guten Zusammenarbeit überreichte er Frank Leuze einen gravierten Spaten und lud zum offiziellen Spatenstich ein.

Foto: Wilfried Adam